Sie tritt aufgrund der Beschleunigung der Regeneration der Hautzellen auf. Es ist eine chronische und entzündliche Erkrankung. Die Inzidenz in der Bevölkerung ist 1-2%.Es wird nach dem Alter seines Eintretens als Typ I und Typ II benannt.Typ I tritt in einem relativ früheren Alter auf. Es gibt einen genetischen Übergang und diese Tendenz deutet darauf hin, dass die Krankheit schwerwiegender sein kann.

Klinisch ist der klassische Typ der Psoriasis durch weiße, mit Schuppen bedeckte Läsionen gekennzeichnet, die sich auf einem rötlichen erythematösen Untergrund befinden.Die Läsionen liegen symmetrisch um das Knie, den Ellenbogen, die Lumbosakralregion, die Kopfhaut und um den Bauch.

Bei Psoriasis sind zu 50% die Fingernägel und zu 35% die Zehennägel betroffen. Manchmal kann Psoriasis, die auf der Haut keine Schuppenbildung hervorruft (P. inversa), auf die Achselhöhlen und den Schambereich beschränkt sein. Psoriasis guttata (eruptive Psoriasis), der vor allem bei Kindern auftritt, zeichnet sich durch kleine erythematöse und squamatöse Läisonen mit einem Durchmesser von 0,5 - 1 cm aus. Streptokokken Infektionen der oberen Atemwege können auch die Entstehung dieses Psoriasis-Typs auslösen.

Es gibt auch spezielle Formen der Psoriasis:

1- Erythrodermia psoriatica:  ist eine generalisierte, schwere Form der Psoriasis, die die gesamte Körperoberfläche betrifft.

2-pustulöse Psoriasis:  Diese Form ist in zwei Untertypen als lokalisierte und generalisierte pustulöse Psoriasis unterteilt.

3- psoriatrische Arthritis

BEHANDLUNG

Vor Beginn der Behandlung sollte der Patient über seine Krankheit informiert werden. Die Ermutigung und Unterstützung des Patienten ist ein wichtiger Teil der Behandlung.

Lokale Therapien:  Trockenheit der Haut ist ein unerwünschter Zustand, deswegen soll die Haut befeuchtet werden.

  • Vitamin D3 und seine Analoga
  • Topische Kortikosteroide
  • Fotochemotherapie

Wenn die Krankheit gegen aktive und lokale Therapien resistent ist, soll man mit systemischen Behandlungen anfangen, die Folgendes umfassen:

  • Methotrexate
  • Ciclosporin
  • Retinoide,

 Besteht eine Resistenz auch gegen diese Medikamente, stehen biologische Behandlungen als dritter Schritt zur Verfügung.

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